Medizin im Mühlenviertel

Kieferorthopädie und Implantologie

Dr. Alexander Groddeck MSc

Schlafapnoe-Behandlung in Bremen

Dr. Alexander Groddeck MSc MSc

Schlafapnoesyndrom OSAS behandeln bei Dr. Groddeck in Bremen

Sie sind auf der Suche nach einem Spezialisten für Ihr Schnarchapnoesyndrom? Dann sind Sie bei Dr. Groddeck in Bremen genau richtig.

Das Schlafapnoesyndrom ist eine schlafbezogene Atemstörung, die meist in Verbindung mit dem Schnarchen auftritt und regelmäßige, nächtliche Atemaussetzer mit sich bringt. Das sogenannte „Obstructive Sleep Apnoe Syndrom“, kurz OSAS, sollte schnellstmöglich behandelt werden, da derartige Schlafstörungen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stark einschränken und sogar zu einer verminderten Lebenserwartung führen.

 

Leider wird das Schlafapnoesyndrom oftmals erst spät erkannt, da Betroffene die Atemaussetzer während des Schlafs nicht bewusst erleben und die starke Tagesmüdigkeit nicht einordnen können. Ist der Schlaf, bzw. sind die Schlafphasen gestört, ist es unerheblich, wie lange der Schlaf andauert. Der Schlaf bei einem OSAS ist nicht erholsam, weil der Körper den Atemaussetzern mit Weckreaktionen entgegnet und die Schlafphasen dadurch stark beeinträchtigt werden. Nun gilt es, die Ursache für das Schlafapnoesyndrom zu diagnostizieren und zu therapieren, um einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu gewährleisten, der für unsere Gesundheit unabdingbar ist.

Schnarchschiene

Um das lästige Schnarchen zu unterbinden, gibt es eine einfache und effektive Möglichkeit.

Schlafmedizin

In Bezug auf den Schlaf ist nicht nur die Quantität entscheidend, sondern vor allem auch die Qualität.

Was genau ist ein Schlafapnoesyndrom?

Von einem Schlafapnoesyndrom spricht man, wenn sich im Schlaf die oberen Atemwege so stark verschließen, dass Atemaussetzer von zehn Sekunden bis zwei Minuten entstehen. Dies kann über 100 Mal pro Nacht passieren und kommt vor allem bei Menschen vor, die laut und unregelmäßig schnarchen.

Im Schlaf entspannen sich alle Muskeln des Körpers. Die Zunge und der Kiefer fallen zurück und die Atemwege verschließen sich teilweise oder vollkommen. Um zu verhindern, dass man im Schlaf erstickt, startet der Körper lebensrettende Weckreaktionen. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck erhöht sich und die Atemmuskulatur, aber auch die übrige Muskulatur, wird aktiviert.

Der Körper beendet die Atempause mit diesen Weckreaktionen und man fällt dadurch in ein Stadium des leichten Schlafs. Die Tiefschlaf- und REM-Phasen werden aus gutem Grund gestört, jedoch kann sich die betroffene Person meist nicht an die Rettungsaktionen des Körpers erinnern.

Wie entsteht ein Schlafapnoesyndrom?

Das Schlafapnoesyndrom kann durch verschiedene Faktoren entstehen. Die häufigsten Faktoren, die zu einer obstruktiven Schlafapnoe führen sind folgende:

  • Zunehmendes Alter
  • Übergewicht
  • Einnahme von Schlaftabletten oder Beruhigungsmitteln
  • Anatomische Bedingungen wie ein nach hinten fallender Unterkiefer, eine krumme Nasenscheidewand, eine große Zunge oder vergrößerte Mandeln, Nasenpolypen oder eine Verengung der Atemwege durch ein übermäßig vorhandenes Gewebe

Von dem Schlafapnoesyndrom sind Männer außerdem häufiger betroffen als Frauen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schlafapnoe

Die typischen Symptome einer Schlafapnoe sind:

  • Eine starke Müdigkeit am Tag
  • Konzentrationsstörungen
  • Massiver Leistungsabfall
  • Lautes und unregelmäßiges Schnarchen
  • Morgendliche Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen

Das Schlafapnoesyndrom OSAS führt unweigerlich zu schweren Folgen für das gesamte System aus Körper und Geist. Durch den dauerhaft gestörten Schlaf wird die Regeneration stark eingeschränkt und die Folgen sind nicht nur Müdigkeit und Parasomnien wie Schlafwandeln und Zähneknirschen – auch das Risiko für Depression, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt deutlich.

Nach dem Eingriff können Sie sofort nach Hause gehen und innerhalb von 1 – 3 Tagen wieder Ihre berufliche Tätigkeit aufnehmen.

Von einem obstruktiven Schlafapnoe Syndrom spricht man, wenn über die Nacht hinweg viele Atemaussetzer stattfinden, die länger als zehn Sekunden andauern. Dann nämlich fällt der Sauerstoffgehalt im Blut, der Körper leidet daraufhin unter einer Minderversorgung und startet die Weckreaktionen, welche die Schlafphasen beeinträchtigen.

Das Schlafapnoesyndrom OSAS kann unbehandelt zu lebensgefährlichen Krankheiten und einer insgesamt verkürzten Lebenserwartung führen, daher sollte sie unbedingt therapiert werden. Wir schlafen nicht umsonst ein Drittel unseres Lebens – der Körper braucht diese Regeneration, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Man muss jedoch keine Angst haben, dass man im Schlaf erstickt. Der Körper schützt uns durch die Weckreaktionen vor dem Ersticken.

Ein Schlafapnoesyndrom ist in nahezu allen Fällen heilbar, jedoch kommen für die verschiedenen Ursachen unterschiedliche Therapiemethoden zum Einsatz. Der erste Schritt sollte also ein Beratungsgespräch und eine Diagnose-Untersuchung bei einem Schlafmediziner sein.

Stellen Sie sich folgende Fragen, um ein vorliegendes Schlafapnoesyndrom zu erkennen:

  • Schnarche ich nachts laut und unregelmäßig?
  • Fühle ich mich morgens müde und habe häufiger Kopfschmerzen?
  • Fällt meine Leistungsfähigkeit stark ab?
  • Habe ich tagsüber öfter das Gefühl eines Sekundenschlafs?
  • Leide ich unter einer häufig schlechten Stimmung?

Das Schlafapnoesyndrom wird von der Amerikanischen Gesellschaft für Schlafmedizin (AASM) in drei Schweregrade unterteilt. Entscheidend für die Festlegung des Schweregrads ist, wie oft der Körper pro Stunde nach Luft ringen muss und die Weckreaktionen startet.

Von einer leichten OSAS spricht man, wenn der Körper pro Stunde 5 – 15 Mal Weckreaktionen startet. Von einer mittelgradigen OSAS spricht man, wenn der Körper bereits 15 – 30 Mal pro Stunde Weckreaktionen startet und von einer schweren OSAS, wenn er über 30 Mal pro Stunde nach Luft ringen muss.

Es empfiehlt sich, bereits bei einem leichten Schlafapnoesyndrom einen Arzt aufzusuchen. Der Schlaf ist mit 5 – 15 Atemaussetzern pro Stunde, welche körperliche Weckreaktionen hervorrufen, bereits empfindlich gestört und dies führt schnell zu einem allgemeinen Leistungsabfall. In den meisten Fällen ist die Schlafapnoe mit einfachen Therapien wie zum Beispiel der Zahnschiene gegen das Schnarchen zu behandeln. Betroffene erhalten eine völlig neue Lebensqualität durch die nächtliche wohltuende Ruhe.

Sie haben weitere Fragen zur Behandlung des Schlafapnoesyndroms in Bremen? Wir beraten Sie gerne!

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